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Miss den Wadenumfang an der breitesten Stelle im Sitzen, mit Reithose und Reitsocken. Die meisten Modelle gibt es in drei Weiten, etwa Schmal-, Normal- und Weitschaft oder Normal, Breit und Extra Breit. Welche Weite zu welchem Umfang gehört, steht in der Größentabelle des Herstellers auf der Produktseite. Im Zweifel lieber die engere Weite bei Leder, die weitere bei Synthetik.

Lederstiefel ja: Sie sitzen neu straff und etwas hoch, weil sich das Leder beim Einreiten dehnt und der Schaft um etwa einen Zentimeter absinkt. Die Ferse muss aber von Anfang an fest sitzen. Synthetikstiefel geben kaum nach und sollten sofort bequem passen.

Leder passt sich dem Bein an, hält bei Pflege viele Jahre und ist die klassische Wahl fürs Turnier. Synthetik ist leichter, pflegeleicht, unempfindlich gegen Nässe und günstiger, dafür ohne das Anpassungsverhalten von Leder. Für Stallalltag und Training reicht Synthetik oft völlig, fürs Dressurviereck greifen die meisten zu Leder.

Viele Modelle sind Unisex geschnitten und reichen bis Größe 45 oder 46. Männer brauchen meist eine höhere Schafthöhe und eine weitere Wade, achte also auf die Angaben zur Schafthöhe. Modelle, die bis Größe 44 und darüber laufen, findest du auf der Reitstiefel-Hauptseite über den Filter „Herren“.

Gefütterte Winter- und Thermoreitstiefel mit griffiger Sohle. Sie sind etwas weiter geschnitten, damit dicke Socken Platz haben, und meist aus Synthetik oder geöltem Leder, das Nässe abhält. Für Reiten und Stallarbeit im Winter ist ein eigenes Paar sinnvoller als dickere Socken im Lederstiefel.

Bei Lederstiefeln ein bis zwei Wochen mit kurzen Einheiten, anfangs eine halbe Stunde am Tag. Druckstellen an der Kniekehle verschwinden, sobald der Schaft abgesunken ist. Wer Stiefel gleich beim ersten Mal stundenlang trägt, riskiert wunde Stellen. Synthetikstiefel brauchen kein Einreiten.

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